Geschichte

1. Teil - vom Gründungsjahr bis 1994

2. Teil - von 1995 bis 2002

3. Teil - von 2003 bis 2012


Vom Gründungsjahr bis 1994

Gegründet wurde die Wilhelm-Reich-Gesellschaft am 4.2.1987 in Berlin. 

Die neun Gründungsmitglieder waren: Claudia Hueck, Dieter Stinshoff, Heiko Lassek, Volker Knapp-Diederichs, Joachim Hornung, Wolfgang Hochheimer, Klaus Stinshoff, Heike Buhl und Jerzy Myszkowski. Auf der Gründungsversammlung wurde u.a. die Satzung verabschiedet und der geschäftsführende Vorstand gewählt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Heiko Lassek, zum 2. Vorsitzenden Jerzy Myszkowski gewählt.

Auf der ersten regulären Jahresversammlung am 11.-12.11.1988 waren bereits 16 Mitglieder anwesend, einer der Höhepunkte war der Vortrag von Hanspeter Seiler aus Zürich, der seine Forschungen über Spiralform und seine Bedeutung für frühe Kulturen vorstellte, die später in schriftlicher Form u.a. in der Wilhelm-Reich-Zeitschrift emotion erschienen sind. Weitere Themen díeser ersten regulären Jahrestagung waren Vegetotherapie und orgonomische Wetterforschung.

Die Jahrestagung 1989 fand vom 15.-16.4. in Berlin statt. Neben dem US-amerikanischen Orgonforscher James DeMeo nahm auch die Tochter von Wilhelm Reich, Eva Reich als Gast an der Tagung teil. Eva Reich wurde von der Versammlung zur Ehrenpräsidentin gewählt. Themen dieser Tagung waren u.a. orgonomische Wetterforschung und orgonmedizinische Krebsbehandlung.

Die Jahrestagung im Herbst 1990 stand ein weiteres Mal unter dem Zeichen der orgonomischen Wetterforschung, insbesondere in Hinblick auf die Thematik des Waldsterbens, das in jenen Jahren beunruhigende Ausmaße angenommen hatte. Die Forschungsgruppe Orgonomisches Projekt Waldheilung wurde in jenen Jahren von der WRG finanziell unterstützt und referierte ihre Arbeit auf den Jahrestagungen.

Die Jahrestagung im Sommer 1991 beschloss die Finanzierung eines Forschungsprojektes Orgonbiophysik unter Leitung von Bernhard Harrer, betrauerte den Tod des Gründungsmitglieds Prof. Wolfgang Hochheimer und wählte einen neuen Vorstand: 1. geschäftsführender Vorsitzender blieb Heiko Lassek, 2. geschäftsführender Vorsitzender wurde Volker Knapp-Diederichs. Zu Gast war der britische Vegetotherapeut Peter Jones, der über seine Arbeit berichtete.

Die nächste Jahrestagung fand im Juni 1992 wiederum in Berlin statt. Eines der zentralen Themen war das Referat von Bernhard Harrer über biophysikalische Forschungen, u.a. den Nachvollzug der biolelektrischen Untersuchungen von Reich. Eine weitere Finanzierung des Projekts in Höhe von DM 3000 wurde beschlossen, das orgonomische Projekt Waldheilung erhielt Zuschüsse in Höhe von DM 2000. James DeMeo war als Gast anwesend und berichtete über seine orgonomische Wetterforschung. Zu diesem Zeitpunkt hatte die WRG 25 Mitglieder.

Die Jahrestagung 1993 befasste sich wiederum an zentraler Stelle mit den Forschungsergebnissen der Projektgruppe Orgonbiophysik, die im Großen und Ganzen nicht so ausfielen, wie es erwartet wurde: "Bei physikalischen Experimenten von Reich und anderen wurden ... einige grobe Fehler hinsichtlich Konzeption und Versuchsaufbau festgestellt", gab der Projektleiter Bernhard Harrer zu Protokoll. Dass sich auf diesem Hintergrund aufgeregte Diskussionen ergaben, lässt sich vielleicht erahnen. Dennoch wurden für die Projektgruppe Orgonbiophysik weitere finanzielle Zuwendungen beschlossen. Erfreulich war auch, dass der Gesellschaft nun endlich die Gemeinnützigkeit zuerkannt wurde.

Die Jahrestagung 1994 war schon deshalb etwas besonderes, weil sie diesmal nicht in Berlin, sondern in Bayern stattfand. Inzwischen hatte die WRG auch einige sehr aktive Mitglieder nicht nur in Süddeutschland, sondern auch in der Schweiz und in Österreich gewonnen. Bernhard Harrer stellte abschliessende Ergebnisse von drei Jahren Projektgruppe Orgon-Biophysik vor und resummierte: "Nach über drei Jahren intensiver naturwissenschaftlicher Beschäftigung mit Reichs Orgonbiophysik sehen wir Reich eher als Naturphilosophen denn als Naturwissenschaftler".

Dieses Urteil über Reichs Qualifikation als Naturwissenschaftler kulminierte in der Forderung Harrers, den Orgonbegriff fallenzulassen, da er nicht weiter haltbar sei. Solche Positionierungen blieben innerhalb einer Wilhelm Reich Gesellschaft nicht unwidersprochen. In den folgenden Monaten gab es zahllose Papiere und Stellungnahmen, aber auch leider Exzesse im Umgangston, Austritte und viele kleine Dramen, wie wir sie in der Geschichte der Orgonomie bisher nur aus Erzählungen von Uncle Sam kannten. Kurzum, die tiefe Enttäuschung mancher Mitglieder damals lag wohl darin begründet , dass sich ein von der WRG finanzierter Wissenschaftler nicht nur auf die gleiche Stufe mit Reich stellte, sondern sich sogar über ihn erhob. Und wer konnte und wollte sich damals vorstellen, daß ein größeres Genie als Reich selbst unerkannt in den eigenen Reihen wirkte?

Neben dieser aufgeregten einen Debatte gab es weitere Aufgeregtheiten durch die enge personelle Verflechtung von Wilhelm-Reich-Gesellschaft und Wilhelm-Reich-Institut in der Person des Vorsitzenden Heiko Lassek, mit eskalierendem Output von bedrucktem Papier und Spontanfaxen - eMail gab es leider(?) damals noch nicht. 1994 war nicht nur der vorläufige Höhepunkt in der Intensität der Auseinandersetzung und Rhetorik innerhalb der WRG, sondern auch der höchste Mitgliederstand mit 39 erreicht.

Von 1995 bis 2002

Die Jahrestagung 1995 fand im April wiederum in Bayern statt. Inzwischen hatte es Austritte einiger namhafter Mitglieder gegeben, der Umgangston der verbliebenen Mitglieder wurde milder und man bemühte sich sichtbar, einen breiten inhaltlichen Konsens aus den vorangegangenen Turbulenzen zu retten. Dieser lautet u.a. wie folgt:

Die Wilhelm Reich Gesellschaft maßt sich weder eine Allein- und Interpretationsherrschaft zu den Forschungen und Arbeiten von Wilhelm Reich an, noch wird sie sich gegen wissen-schaftlich notwendige Korrekturen stellen. Sie wird gleichzeitig dort, wo sie es kann, theoretisch wie praktisch eine klare und begründete Position zu den Arbeiten von Wilhelm Reich beziehen.

Weitere Themen der Jahrestagung waren der Beitrag Erkenntnistheoretische Konzepte von Jerzy Myszkowski, ein Vortrag von Volker Knapp-Diederichs über Umstimmigkeiten in der jüngst veröffentlichten Jugendbiografie von Reich, und eine geplante große Reich-Ausstellung zum 100. Geburtstag 1997. Die beiden Vorsitzenden Heiko Lassek und Volker Knapp-Diederichs wurden für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt.
1996 fand die Jahrestagung im Berliner Ströme-Institut statt. Hauptvorträge dieser Tagung waren: Erkenntnistheoretische Probleme der Orgonomie von Thomas Harms, Energie und Organisation in Physik, Medizin und Psychologie von Jerzy Myszkowski und Erkenntnistheoretische Prämissen zu einer Geschichte der Körpertherapie von Volker Knapp-Diederichs.

Auf der Jahrestagung 1997, die wiederum im Berliner Ströme-Institut stattfand, beschäftigte die Versammlung, ironischerweise zum 100. Geburtstag von WR, vor allem der Rechtsstreit um den Markenschutz für den Begriff "Orgon", den ein Berliner "Reichianer" auf seinen Namen beantragt hatte. Damals waren bereits vielen auf dem Gebiet der Orgonomie tätigen Kollegen Briefe zugegangen, in denen der besagte Zeitgenosse Lizenzgebühren für die Nutzung des Begriffs "Orgon" forderte. Die Jahresversammlung beschloss, alles Erdenkliche in die Wege zu leiten, um die Privatisierung des Markennamens "Orgon" nicht nur im aktuellen Falle, sondern auch für die Zukunft zu verhindern, und dafür entsprechende finanzielle Aufwendungen zu tragen. Was Gottseidank auch gelang. Es zeigte sich, wie hilfreich die Existenz einer Wilhelm-Reich-Gesellschaft ist, wenn es, wie in diesem Fall, private Vereinnahmungsversuche der Orgonomie und entsprechende rechtliche Schritte gibt. Einzelpersonen waren damals mit dieser Situation überfordert, allein schon von den finanziellen Möglichkeiten her. -

Es gab zwei Hauptvorträge: Susanne Wittmann sprach über Die Kinder der Zukunft und die Arbeit mit Säuglingen, Manfred Dlouhy stellte sein Modell eines interdisziplinären Konzeptes vor.

Anlässlich des 100. Geburtstages und 40. Todestags von Wilhelm Reich veranstaltete die WRG vom 31.10. - 2.11.97 den Kongress Wilhelm Reich - 40 Jahre danach in Berlin.
Die Jahresversammlung 1998 fand im Zukunfts-Institut in Barsinghausen statt. Das Jahr 1997 war ja als 100-jähriger Geburstag von Reich für viele Mitglieder der WRG mit Aktivitäten, Einladungen, Veröffentlichungen verbunden gewesen. Der Rückblick und die Einschätzung des ganzen Medienspektakels durch die Versammlung blieben aber eher nüchtern bis ernüchtert, denn die Oberflächlichkeit der Reich-Rezeption war zu augenfällig. - Thomas Harms hielt einen Vortrag über Emotionale Erste Hilfe, Arnim Bechmann stellte sein Institut für Zukunftsforschung konzeptionell und historisch vor und Manfred Dlouhy hielt einen vertiefenden Vortrag über sein interdisziplinäres Strukturmodell.

Die Jahrestagung 1999 wurde im Dezember im Institut für Humanistische Psychologie und Psychosomatik in Berlin eröffnet. Einer der inhaltlichen Schwerpunkte war die Vorstellung des Modells der Orgontik - seinsorientierte Körpertherapie, das Volker Knapp-Diederichs in den vorangegangenen Jahren entwickelt hatte. Zudem standen neue Vorstandswahlen an, als Novum in der Geschichte der WRG hatte sich vorher ein vollständiger Vorstand zur Kandidatur mit einer schriftlichen Programmatischen Erklärung an die Mitglieder gewendet, die u.a. folgende Hauptpunkte erhielt:

• 1. Es soll innerhalb des Vorstandes mehr und regelmäßiger kommuniziert werden.
• 2. Kommunikations- und Diskussionsprozesse innerhalb des Vereins sollen aktiv vom Vorstand inspiriert werden.
• 3. Die WRG sollte so auf ihren Jahrestagungen mehr Raum für die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Lebensenergie erhalten.


Die öffentliche regelmässige Zusammenkunft des Vorstands, der sich aus Manfred Dlouhy, Heike Buhl, Klaus Stinshoff und Volker Knapp-Diederichs zusammensetzt, war eine der praktischen Konsequenzen, die aus dieser Wahl hervorging und sich bis heute bewährt hat. Der langjährige Vorsitzende Heiko Lassek hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt und wurde mit einer Laudatio verabschiedet.
Die Jahrestagung 2000 fand vom 22.-24. September 2000 in der Klinik für Psychosomatische Medizin in Bad Grönenbach mit der o.a. Vorgabe einer weiteren Steigerung der inhaltlichen Auseinandersetzungen statt, mit dem der Kongresscharakter der Jahrestagung weiterhin in den Vordergrund rückte. Folgende Vorträge traten in den Mittelpunkt dieser Jahrestagung: Arnim Bechmann sprach über Natur, Selbstorganisation, Geist — über ein neues biologisches Weltbild, Dieter Stinshoff über Das väterliche Prinzip, Peter Bohlscheid über Sexualtherapie und ihre Bedeutung für die Körpertherapie, Volker Knapp-Diederichs setzte seine Ausführungen über die Orgontik - seinsorientierte Körpertherapie von der letzten Jahresversammlung von der praktischen Seite her fort.

Die Jahrestagung 2001 im Zukunftsinstitut Barsinghausen in der Nähe von Hannover fand vom 21.-23. September statt und brachte wiederum interessante Beiträge und Diskussionen bis tief in die Nacht. Hier wurde auch erstmals die Idee eines öffentlichen Kongresses im Herbst 2002 andiskutiert. Kurz zuvor war auch diese Web-Präsenz der Wilhelm-Reich-Gesellschaft realisiert worden. Ernst Niedermeier sprach über Die Konzepte Wilhelm Reichs zur Arbeit, gespiegelt an der Situation in der modernen Industriegesellschaft, Klaus Stinshoff über Spiritualität in der Core Energetic, Volker Knapp-Diederichs über Wilhelm Reichs großes Geheimnis und die Frage nach sexuellen Missbrauchserfahrungen in Reichs Kindheit, Arnim Bechmann stellte das Zukunftinstitut Barsinghausen und die Theorie und Praxis moderner Expertensysteme vor. Der Aufbau und Ausbau eines Archivs der Wilhelm-Reich-Gesellschaft auf Grundlage eines Expertensystem soll in den nächsten Jahren vorangetrieben werden, so der Tenor der Jahrestagung.

Die Jahrestagung 2002 fand in Berlin statt, diesmal im Institut für Humanistische Psychologie und Psychosomatik in Mitte. Erstmals in der Geschichte der WRG hatten wir eine größere Anzahl von Nicht-Mitgliedern eingeladen, was einerseits die Vernetzung der WRG unterstützen, aber auch potentiellen Mitgliedern einen Einblick in die Tätigkeit der Gesellschaft vermitteln sollte. Dies war nach Einschätzung aller Beteiligten auch gelungen und etablierte sich als Modell künftiger Tagungen. Folgende Beiträge standen an diesem Wocheende auf der Tagesordnung: Manfred Dlouhy sprach über Sexualität in den Medien — im Wandel der letzten 50 Jahre, Marc Rackelmann unternahm es, dem Zusammenhang von AIDS und Sexualmoral aus sexualökonomischer Sicht auf die Spur zu kommen, Arnim Bechmann referierte über das Thema Von der Orgontheorie zu Nachmaterialistischen Wissenschaft, Wolfgang Runge über Das Autonome Nervensystem im Rahmen der Psycho-Kinesiologie. Als Gast stand Fritz Poppenberg anlässlich der Vorführung seines Films Gott würfelt nicht für eine interessante Diskussion zur Verfügung.

2003-2012

Jahreshauptversammlung 2003

Das Treffen fand in diesem Jahr in Bad Grönenbach, Bayern statt.
In 2003 wurde eine Zusammenarbeit mit dem W.R.Institut in Wien verabredet. Dort werden alte Veröffentlichungen von Reich eingescannt und digitalisiert. Es soll ein Austausch des Materials stattfinden, wenn die WRG das Videoarchiv digitalisiert hat.
Als nächster Schritt nach der Digitalisierung der Videos ist vom Vorstand eine Digitalisierung von Mikrofiches angedacht, die vor einigen Jahren von der Reich-Tochter Eva Reich der Staatsbibliothek in Berlin und München zur Verfügung gestellt wurden.
Die Vorträge standen unter dem Thema „Lebensenergiekonzepte

Dr. med. Hans Peter Seiler Spiralenergien

Dr. med. Heike Buhl Chakren – Energiezentren beim Menschen

Heiko Lassek Lebensenergiekonzepte im Daoismus und bei Reich

Volker Knapp-Diederichs Messmer – ein Pionier der Lebensenergieforschung

Um die Bedeutung und die Entwicklungsmöglichkeiten eines Reich - Archivs für die Mitglieder transparenter zu machen erklärte sich Prof. A. Bechmann bereit und hielt einen zusätzlichen Vortrag:

Arnim Bechmann Wissenschafts- und gesellschaftspolitische Bedeutung von Lebensenergiekonzepten am Beispiel des W.Reich Archivs

Jahres-Tagung der WRG am 14.-16.5.2004 im Institut für Humanistische Psychotherapie und Psychosomatik, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin-Mitte 

Es wurden 4 sehr interessante Vorträge präsentiert, auf die eine rege Diskussion folgte:

Ernst Niedermeier / Staatenbildung und Panzerung

Christian Meier / Körper und spiritueller Weg

Stefan Hilscher / Angsterkrankungen

Manfred Dlouhy / Energiebewegungen

Am zweiten Tag wurde ein zusätzlicher Vortrag präsentiert:
Prof. Arnim Bechmann Postmaterialistische Wissenschaften und die Rolle der Wilhelm-Reich-Gesellschaft

 

Jahreshauptversammlung 2005

Das Treffen fand in diesem Jahr im Amerling-Haus in Wien statt.

Öffentlichkeitsarbeit:
Wie in jedem Jahr hielten verschiedene Mitglieder der WRG Vorträge über Konzepte der Lebensenergieforschung und –arbeit.

Heiko Lassek engagierte sich neben seiner Arbeit in der Wiener Wilhelm-Reich-Gesellschaft u.a. für einen geplanten großen Spielfilm über das Leben und Wirken von Wilhelm Reich. Als Regisseur konnte der bekannte österreichische Filmemacher Antonin Svoboda gewonnen werden. Unterstützt wird das Projekt von Reichs Sohn Peter Reich.

Das Buch von Heiko Lassek im Ulrich Leutner Verlag ist in der 2. Auflage erschienen.

Heike Buhl hielt Vorträge über Energetische Medizin und über Orgonmedizin.

Manfred Dlouhy hat auf dem Kongress des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren in Freudenstadt den Schlussvortrag gehalten mit dem Titel “Lebensenergetische Medizin in der ärztlichen Praxis”. Für die “Arbeitsgruppe Neue Homöopathie” hat er ein 3-tägiges Seminar abgehalten mit dem Thema “Charakterstrukturen nach Wilhelm Reich in Theorie und Praxis”.

Auf der “Medzinischen Woche” der Ärzte für Naturheilverfahren in Baden-Baden haben Heike Buhl und Manfred Dlouhy ein Seminar über “Orgonmedizin” durchgeführt.

Klaus Stinshoff hat in Bispingen ein Wochenend-Seminar für Bioenergetische Analytiker mit dem Thema “Theorie und Praxis der Orgontherapie nach Wilhelm Reich” abgehalten. In Berlin hat er ein Seminar über “Pain and Pleasure – Lebenslust und Lebensschmerz” gegeben und in Nijmegen, Holland, einen Paartherapie-Workshop mit dem Thema “Liebe, Eros und Sexualität” durchgeführt. An gleicher Stelle hielt er einen Vortrag über “Integrative Körperpsychotherapie”.

Peter Bohlscheid hat auf der 29. Jahrestagung für Sexualmedizin (Thema: “Sexuelle Gewalt und sexuelle Lustlosigkeit”), ausgerichtet von der Akademie für Sexualmedizin und der Gesellschaft für Praktische Sexualmedizin, ein 5-teiliges Seminar mit dem Thema “Aggression und Lustlosigkeit in Paarbeziehungen” durchgeführt.

Tina Lindemann hat eine Reihe von Vorträgen und Seminaren über “Orgontherapie” in Wien angeboten.

Zusammen mit der DTG (Deutsche Transpersonale Gesellschaft) wurde ein Seminar mit Prof. Joachim Hornung mit dem Thema “Spirituelle Aspekte der Organtransplantation” durchgeführt.

 

Wilhelm-Reich-Archiv

Das Archiv ist von Arnim Bechmann internetfähig gemacht worden. Es soll noch ein Verzeichnis der Inhalte in Form einer Baumstruktur erstellt werden. Von der Technik her ist das Archiv mit Browser und PDF gut nutzbar. Aus Kapazitätsgründen sind größere Dokumente jedoch nicht komplett darstellbar, könnten aber als DVDs zum Versand bereitstehen. Es sind allerdings noch Copyright-Fragen für die zu verwendenden Bücher und Zeitschriften von Wilhelm Reich zu klären.

Das DVD-Archiv ist in der Entwicklung. Einige fertige DVDs stehen bereits zur Verfügung.
Es wurden 4 sehr interessante Vorträge präsentiert, auf die jeweils eine rege Diskussion folgte:

Arno Unverwerth / Wirkungen von Orgongeräten nach Wilhelm Reich, überprüft mit dem Bluttest nach Schippke
Dr. med. Bettina Rose / Ken Wilbers integrales Modell
Günter Hebenstreit / Die bioelektrischen Experimente von Wilhelm Reich
Christian Meyer / Körperarbeit und das Aufwachen als spirituelles Ziel

Mitgliederversammlung 2006

Das Treffen fand in diesem Jahr wieder in Berlin statt (Therapiezentrum Lindemann in der Grunewaldstr. in Schöneberg

Es wurden 4 sehr interessante Vorträge präsentiert, auf die jeweils eine rege Diskussion folgte.

Marco Bischof / Feinstoffliche Felder in einem multidimensionalen Modell der menschlichen Existenz

Arnim Bechmann / Energie, Information und Geist - das Hamer´sche SPS-Modell als Kern einer integrativen nachmaterialistischen Krebstherapie

Hans-Peter Seiler / Orgonenergie, Materie und homöopathische Hochpotenzen - im Spannungsfeld von Magie und Naturwissenschaften

Joachim Hornung / Ansätze zur Überwindung des materialistischen Weltbildes in der Medizin

Sebastian Bartning / Wasser als Informationsträger und Heilmittel

Schließlich wurde der sehr interessante und berührende Film über Eva Reich, der Tochter von W. Reich: “Ich bin ein Doktor auf Expedition” vorgeführt.

 

EMOTION

Die Belastung des Vorstandes nahm durch die Auseinandersetzung mit dem Verlage „EMOTION GmbH“ einer Tochtergesellschaft des Gruner und Jahr Verlages deutlich zu. Der Verlag EMOTION GmbH hatte Anfang 2006 ein psychologisches Magazin mit dem Titel EMOTION herausgebracht.

Nachdem es einen kurzen Kontakt mit der Redaktion dieser Zeitung gegeben hatte, entschloss sich der Vorstand eine fachkompetente Stellungnahme einzuholen.

Nach Prüfung der Sach- und Rechtslage bestanden gemäß § 5 Abs. 1, 3 MarkenG Titelschutzrechte an unserer Zeitschrift „emotion“, die durch die Verwendung des identischen Titels für das neue Psychologiemagazin verletzt wurden.

Da unsere Zeitschrift „Emotion“ das Vereinsorgan der WRG ist, beschloss der Vorstand nach dieser Rechtsberatung gegen die missbräuchliche Nutzung des Namens rechtlich vorzugehen. Es wurde eine renommierte Fachanwaltskanzlei für unsere Vertretung beauftragt. Nach den für den Vorstand sehr zeitintensiven und belastenden Verhandlungen konnte für den Verein ein guter außergerichtlicher Vergleich erreicht werden.

2007

Der Vorstand traf sich in diesem Jahr viermal zu ganztägigen Vorstandssitzungen, dabei stand die Organisation und Durchführung eines Kongresses anlässlich des 50. Todestages von Wilhelm Reich im Mittelpunkt der Vorstandarbeit.

Kongress „Sexualität und Lebensenergie – Wege der Hingabe - Wege zur Lust“ anlässlich es 50. Todestages von Wilhelm Reich vom 3. - 4.11.2007
anschließend Seminar mit David Schnarch vom 5.-6.11.2007)

Die Organisation und Durchführung des Kongresses erforderte viele Ressourcen

Es wurde prospektiv mit 150 Kongress Teilnehmern und mit 30 Workshop-Teilnehmern kalkuliert. Unter Voraussetzung dieser Maßgaben wurde mit einem finanziellen Verlust von ca. 8.000,- € gerechnet. Durch die aktive Pressearbeit bestand aber die Möglichkeit, diese Zahlen zu verbessern und mehr Teilnehmer zu gewinnen, was auch durch das Angebot moderater Eintrittspreise unterstützt werden sollte.

Der erwähnte mögliche Verlust wurde angesichts des sehr besonderen Anlasses (50. Todestag und Eröffnung des Nachlasses mit u.U. Gewinnung neuer Materialien von resp. über Reich) als sehr gut vertretbar eingeschätzt. Die WRG wurde mit diesem Kongress der satzungsgemäßen Aufgabe gerecht. Darüber hinaus können die für den biografischen Rundgang erstellten Vorlagen und Ausstellungsstücke in Zukunft weiter verwandt werden.

Die abschließende Kostenabrechnung kann erst in 2008 erfolgen, da noch Gelder und Zahlungen ausstehen. Der Verlust bzw. die Investition der WRG in den Kongress fällt wohl etwas geringer aus als kalkuliert.

Insgesamt war der Kongress ein großer Erfolg. Weitere Aktivitäten:

Heiko Lassek wurde anlässlich Reichs 50. Todestag von Prof. Kriz, Sigmund-Freud-Universität Wien, für einen Vortrag in Wien zu Wilhelm Reich angefragt worden.
Am 23.6.2007 wurde eine Gedenktafel für Wilhelm Reich in der Schlangenbaderstr. 87 in Berlin Wilmersdorf enthüllt. Der Text der Gedenktafel wurde maßgeblich von Andreas Peglau, einem Mitglied der Gesellschaft erstellt. Er war auch einer der Redner bei der Enthüllung der Tafel.

Vorträge und Seminare (Auszug)

Klassische Orgontherapie nach Wilhelm Reich” Seminar mit Dr. Richard Blasband, 5.+6. November 2007 in Berlin
“Wilhelm Reichs Konzept der Arbeitsdemokratie

Vortrag von Philip Bennett, Ph. D., USA, 19.11.2007 in Berlin
Selbstregulation: Körper – Gefühl – Denken

3. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie (DGK)

9. DGEIM Symposium 2007

Deutsche Gesellschaft für Energie- und Informationsmedizin

Energiemedizin“ Samstag, 16. Juni 2007, Stadthalle Heidelberg

Vortrag Dr. Heike Buhl Orgonmedizin in der ärztlichen Praxis

Vortrag Manfred Dlouhy „Energiemedizin unter Berücksichtigung der Erkenntnisse Wilhelm Reichs

Heilung und Selbstheilung - der praktische Umgang mit Orgon-Energie

Ein-Tages-Seminare mit Dr. Heike Buhl und Jürgen Fischer – 5. Mai 2007 , Berlin

Happy Eyes - Besser sehen ohne Brille

Energetisches Augentraining mit Dr. Heike Buhl im März 2007

TIBETISCHER YOGA mit Franz Robotka
Geheime Dzogchen- und andere Techniken zur Stärkung des Immunsystems

Vision, Meditation und energetische Selbsterfahrung

2008

Viel Zeit wurde dafür aufgebracht eine Informationsplattform für die Öffentlichkeitsarbeit zu schaffen. Der Vorstand entschied, Konzeption und Planung für eine mehrteilige Vortragsreihe für das Jahr 2009 zu erstellen. Unter dem Namen „Orgonlounge“ sollen sich profilierte Wissenschaftler und Ärzte zum Leitthema: “Was ist Leben?“ äußern. Durch die Mithilfe von K-Projects, die bereits 2007 die Kongressorganisation unterstützt hatten, konnte der Grüne Salon in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz als Kooperationspartner und Veranstaltungsort gewonnen werden. Die Detailplanung erstreckte sich bist in das neue Jahr 2009 hinein.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Wilhelm-Reich-Gesellschaft verfügt über Videomitschnitte von mehr als Hundert Vorträgen und Workshops, die Mitarbeiter und Schüler Wilhelm Reichs zumeist in den siebziger und achtziger Jahren abgehalten haben. Diese Videos wurden in den vergangenen Jahren digitalisiert. DVDs von den 23 interessantesten Veranstaltungen wurden von Mitgliedern der Reich-Gesellschaft aus dem großen Pool des DVD-Materials herausgesucht, was mit einem großen Zeitaufwand verbunden war. Diese DVDs wurden für die Ausleihe durch eine öffentliche Bibliothek vorbereitet.

Heiko Lassek arbeitete als wissenschaftlicher Berater an dem Filmprojekt „Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?“ des österreichischen Regisseurs Antonin Svoboda mit. Für diesen aufwändig produzierten Dokumentarfilm wurden eine Reihe von Mitgliedern der WRG interviewt.

Vorträge/Seminare

Folgende Vorträge und Seminare wurden von Mitgliedern der WRG abgehalten:
Happy Eyes - Besser sehen ohne Brille! Intensiv-Wochenendseminar mit Dr. med. Heike Buhl am 19./20.1.08 und 1./2.3.08

Warum schlechter Sex gut für Ihre Beziehung sein kann - Die Paarbeziehung als Motor Ihres Erwachsenwerdens“ Vortrag mit Marc Rackelmann am 12.3.08 im Rahmen des Osteopathie-Kongresses der Osteopathie-Schule Deutschland
Westliche und östliche Lebensenergiekonzepte“ Vortrag von Heiko Lassek, 20.11.08 Uhr
Die drei Energietypen des Menschen – Reaktionsweisen, Krankheitsdispositionen und Behandlungsweisen“, Vortrag von Dr. Heike Buhl am 22.11.2008
Workshop mit Heiko Lassek und Heike Buhl 23.11.2008: Diagnostik und Behandlung energetischer Reaktionsweisen anhand praktischer Übungen und konkreter Fallbeispiele“ mit Dr. Heike Buhl
Die Erfahrung des Chi in der Behandlung“ mit Heiko Lassek
Partnerschaft - ein „Paarworkshop“ für Singles und Menschen in Paarbeziehung, 12. – 14.12.08 mit Dr. med. Klaus Stinshoff und Anna Timmermans

Jahrestagung 2009

Das Treffen fand in diesem Jahr in Bremen statt (am 8.5.2009, Tagungsort: Zentrum für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie)
Wie schon seit Jahren organisierte die WRG eine öffentlich zugängliche wissenschaftliche Tagung (8. + 9.5.2009), diesmal zum Thema „Primäre Prävention im Spannungsfeld von Energie und Bindung. Neue Entwicklungen der Säuglings- und Kleinkindtherapie nach Reich“. Hierzu gab es einen Vortrag vom Leiter des gastgebenden Instituts, Thomas Harms, sowie Videomitschnitte von der körpertherapeutischen Arbeit mit Kleinkindern und ihren Eltern.
Ferner wurden auf der Jahrestagung die Inhalte des Wilhelm-Reich-Archivs vorgestellt, welches nunmehr - gemäß Reichs Testament erst 50 Jahre nach seinem Tod - für die Forschung zugänglich gemacht worden ist. Die Wilhelm-Reich-Gesellschaft formuliert Interesse insbesondere an der Erschließung folgender Materialien:

Protokolle des Projektes “Children of the Future”, deutschsprachiges Original (mit möglicherweise über die bisher veröffentlichten hinausgehenden Anteilen) des Textes

Orgonomischer Funktionalismus unveröffentlichte Artikel zur vegetotherapeutischen Technik. Die WRG erklärte sich bereit, für entsprechende Archiv-Erschließungs-Arbeit Stipendien zu gewähren.

Videoarchiv

DVDs von den 23 interessantesten Veranstaltungen wurden 2009 an eine große Berliner öffentliche Leihbibliothek übergeben und sind damit jetzt überall in Deutschland über das Fernleihnetz der Leihbibliotheken für jedermann zugänglich.

Dokumentarfilm
Die österreichische Filmproduktionsgesellschaft coop99 hat in den vergangenen Jahren an einem Dokumentarfilm über Wilhelm Reich gearbeitet. Ein Mitglied der Wilhelm-Reich-Gesellschaft war an der Konzeption beteiligt und hat die gesamten Arbeiten begleitet; mehrere Mitglieder der Wilhelm-Reich-Gesellschft kamen in dem Dokumentarfilm als Interviewpartner zu ihren jeweiligen Arbeitsschwerpunkten zu Wort. Der Film wurde 2009 fertig gestellt und erstmals im Herbst im österreichischen Fernsehen ausgestrahlt (Titel: Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?). Mitglieder der Wilhelm-Reich-Gesellschaft organsierten Ende 2009 in Berlin eine erste kostenlose Vorführung für interessiertes Fachpublikum und beteiligen sich am Verkauf der DVD am Rande von geeigneten Veranstaltungen.

Vorträge und Veranstaltungen

Mitglieder der Wilhelm-Reich-Gesellschaft haben auch 2009 Vorträge zum Werk Wilhelm Reichs gehalten oder waren an entsprechenden Veranstaltungen beteiligt:

Thomas Harms organisierte als Leiter des Zentrums für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie in Bremen vom 4.- 6. September 2009 in Steyerberg (Niedersachsen) eine Fachtagung zur primären Prävention bei Säuglingen und Kindern, bei welcher auch mehrere Mitglieder der Wilhelm-Reich-Gesellschaft als Referenten oder Moderatoren vertreten waren.

Heiko Lassek hielt 2009 mehrere Vorträge zu Energiekonzepten bei Reich und in der chinesischen Medizin in Finnland, Kroatien und in Österreich.

Marc Rackelmann hielt am 5.11.2009 einen Vortrag über Erscheinungsformen, Ursachen und Therapie des alltäglichen Narzissmus.

Klaus Stinshoff war Mitorganisator eines internationalen Workshops mit dem Titel „Pleasure“, der vom 15.-19.Mai 2009 in Lychen stattfand.

Geplante Veranstaltungsreihe „Orgonlounge

Diese Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Was ist Leben ? - Beiträge zur Wissenschaft von morgen“ soll neuen Ansätzen in den Biowissenschaften Raum geben, die nicht unbedingt einen Bezug zum Werk Wilhelm Reichs haben müssen, die jedoch gleich diesem eine vorurteilslose Sicht auf Lebensphänome verteidigen, auch wenn dabei Resultate zutage treten, die Dogmen der institutionalisierten (und auch von wirtschaftlichen Interessen geprägten) Lehre widersprechen. Der Rahmen der Veranstaltungen soll an die Tradition der bildungsbürgerlichen Salons des 19. und frühen 20. Jahrhunderts anknüpfen: entspannte, gemütliche Atmosphäre mit viel Raum für anschließende Diskussionen, auch ggf. in kleineren Kreisen, und Gelegenheit zu persönlichen Kontakten.
2009 erfolgten Vorarbeiten (vor allem Suche nach einem geeigneten Veranstaltunsort und nach Vortragenden). Die Auftaktveranstaltung fand (am 4.2.2010) im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

 

Mitgliederversammlung 2010

Das Treffen fand in diesem Jahr in Berlin statt ( 7.1.2010, Tagungsort: Praxis Rackelmann).
Veranstaltungsreihe „Orgonlounge“

Schwerpunkt der Aktivität in diesem Jahr war die Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Was ist Leben ? - Beiträge zur Wissenschaft von morgen“.
Nach Vorarbeiten im Jahr 2009 hielten wir in 2010 nun die folgenden Veranstaltungen ab:

Auftaktveranstaltung am

4.2.2010: Prof. Gerald Hüther: Von den biologischen Wurzeln zur transformierenden Kraft der Liebe

25.3.10: Dr. Illobrand von Ludwiger: Heims Quantenfeldtheorie und ihre Bedeutung für die Biologie

20.5.10: Prof. Klaus Zerres: Epigenetik - Neues zur alten Anlage – Umwelt- Kontroverse

3.9.10: Dr. Herbert Kappauf: Spontanremissionen bei Krebserkrankungen

3.11.10: Manfred Dlouhy: Eine Systematik ganzheitlicher Heilweisen

 

Approache Sexocorporelle

Der körperpsychotherapeutische sexualmedizinische diagnostisch-therapeutische Ansatz wurde durch ein Seminar mit dem Schweizer Arzt und Psychotherapeut Dr. med. Peter Gehrig erstmalig nach Berlin gebracht und soll durch weiter Veranstaltungen in den nächsten Jahren einem größeren Kreis von Therapeuten zugänglich gemacht werden. Der erste Workshop fand vom 29. bis 31. Oktober 2010 in Berlin statt.

Mitgliederversammlung 2011

Das Treffen fand in diesem Jahr in Berlin statt (am 20.5.2011, Tagungsort: Institut für humanistische Psychotherapie). Hierbei ging es in diesem Jahr um den Rechenschaftsbericht des Vorstands für dessen zu Ende gehende Amtperiode 2007-2011, um den Kassenbericht für die Jahre 2009 und 2010, sowie um die Neuwahl des Vorstands. Die Wahl erzielte folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Thomas Harms
2. Vorsitzender: Marc Rackelmann
Schatzmeister: Dr. med. Klaus Stinshoff
Schriftführer: Dr. med. Christian Rudolph

Vortragsthemen dieses Jahres waren:

Thomas Harms / Das Polyvagale Modell nach Steven Porges - Eine Neubetrachtung des Autonomen Nervensystems und dessen Bedeutung für die Reichsche Forschung
Barbara Oles / Trauma Release nach David Berceli - Eine körpertherapeutische
Methode bei der Behandlung von schwerst-traumatisierten Patienten; mit praktischen
Übungen

Andreas Hellmann / Vom Ansatz einer Theorie des Denkpanzers über das funktionelle Denken zum Leben aus dem biologischen Kern

Veranstaltungsreihe „Orgonlounge
Diese 2010 begonnene Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Was ist Leben ? - Beiträge zur Wissenschaft von morgen“ wurde 2011 fortgesetzt.

23.2.11: Madjid Abdellaziz: Wüstenbegrünung in Algerien mittels Cloudbusting

13.3.11: Thomas Harms: Körperintelligenz und Bindung - Babytherapie im Spannungsfeld von Trauma und Bindung

Approache Sexocorporelle

Wie schon im letzten Jahr organisierte die WRG ein Seminar mit Dr. med. P. Gehrig zur Einführung in die Technik des „Approche Sexokorporelle“. Das Seminar fand vom 21. bis 23. Oktober 2011 in Berlin statt und wurde gut angenommen. Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer Berlin als Fortbildung zertifiziert.

Spielfilm über Wilhelm Reich

Unter der Regie von Antonin Svoboda (von dem auch der Dokumentarfilm "Wer hat Angst vor Wilhelm Reich ?" stammt) erfolgten 2011 die Dreharbeiten zu einem Spielfilm über Reichs Leben in den USA bis zu seinem Tod 1957 (mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle). Als wissenschaftlicher Berater bei diesem Filmprojekt fungierte unser Gründungsmitglied, langjähriger Vorsitzender und zuletzt Ehrenpräsident Heiko Lassek. Der Film wurde mittlerweile im Herbst 2012 auf der Viennale uraufgeführt, läuft seither in den österreichischen Kinos und wird im Herbst 2013 auch in die deutschen Kinos kommen.

Mitgliederversammlung 2012

Das Treffen fand in diesem Jahr wieder in Berlin statt (am 4.5.2011; Tagungsort: Institut für Humanistische Psychotherapie). Im Mittelpunkt stand eine intensive Diskussion über die Arbeitschwerpunkte in der Gesellschaft.

Ein Konsens wurde dahingehend erreicht, dass die Aussenaktivitäten des Vereins vermindert werden und dafür Termine für eine inhaltliche Diskussion geschaffen werden, die durch ein Impulsreferat eingeleitet wird. Dabei erörtern wir zentrale Begriffe und Konzepte des Reichschen Werkes im Zusammenhang mit dem allgemeinen wissenschaftlichen Diskurs. Bereits im November 2012 fand ein erstes Treffen dazu statt, das gut besucht war und eine intensive Diskussion ermöglichte.

Einen Tag nach der Mitgliederversammlung erfolgte am 5. Mai die Jahrestagung der Wilhelm-Reich-Gesellschaft, die in diesem Jahr in größerem Rahmen im Gotischen Saal stattfand. Mit über 70 Teilnehmern nahmen deutlich mehr Interessierte an der Veranstaltung teil als in früheren Jahren.

Vortragsthemen waren:

Emotionstheorie – Moderne Körperpsychotherapie mit Prof. Dr. Ulf Geuther, Berlin

Energie der Emotion – der experimentelle Nachvollzug der Emotionsforschungen

Wilhelm Reichs mit Dr. phil. Günter Hebenstreit, Wien

Grundzüge der Behandlungslehre mit Prof. Dr. Ulf Geuther, Berlin

Bindung , Emotion, und Eltern-Baby-Therapie mit Dipl. Psych. Thomas Harms, Bremen

Die Tagung war von der Ärztekammer Berlin als Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Psychologen zertifiziert.

Veranstaltungsreihe „Orgonlounge“

Diese 2010 begonnene Veranstaltungsreihe wurde auch 2012 fortgesetzt. Im Jahr 2012 wechselten wir aus organisatorischen und auch Kostengründen den Veranstaltungsort (jetzt Gotischer Saal). Hier fand auch im Mai, wie oben beschrieben, unsere Jahrestagung statt. Wir hielten folgenden Veranstaltungen ab:

12.Januar 2012: Trauma, Geburt und Bindung mit Mathew Appelton, Bristol

23. November 2012: Die narzisstische Gesellschaft mit Prof. Dr. Maaz, Halle

Approache Sexocorporelle

Wie im vergangenen Jahr erfolgte erneut die Durchführung eines Workshops über die Diagnostik und Therapie des Approache Sexocorporelle vom 9. bis 11. November 2012 in Berlin. Dabei wurde am ersten Tag eine Zusammenfassung der Prinzipien unterrichtet, so dass auch Neueinsteiger an dem Seminar teilnehmen konnten.

Internetpräsenz

Die Website wurde durch ein neues Content-Managment verbessert. Es erlaubt, schnell aktuelle Inhalte und Veranstaltungshinweise ins Netz zu stellen, v.a ist es jetzt leicht möglich auch PDF-, Audio- und Videodateien auf die Website zu bringen. Sie gibt außerdem Hinweise zu der z.T. schwer zugänglichen Reich-Literatur und wird in zunehmendem Maße vom interessierten Publikum (über die Kontakt-Funktion) dazu genutzt, Anfragen zu stellen.